DarkWeb ScannerDas Zeitfenster

Warum Echtzeit zählt

Das Zeitfenster

Der Nutzen dieser Plattform sind nicht die alten Funde. Es ist die Zeit, die Sie gewinnen, wenn etwas Neues auftaucht.

Alte Funde Nett zu wissen

Ein Passwort aus einem Leak von vor Jahren. Häufig längst geändert, selten gefährlich. Das zeigt Ihnen der erste Scan — und es ist der kleinere Teil.

Neue Funde Entscheidend

Ein Datensatz, der heute auf einem Darknet-Marktplatz auftaucht: mit Passwörtern, die häufig noch gelten, und oft den Sitzungs-Cookies eines Mitarbeitenden. Hier zählen Stunden — darum melden wir einen neuen Fund dieser Art sofort.

  1. Ein Rechner wird infiziert

    Ein Mitarbeitender öffnet einen Anhang oder installiert ein Programm. Eine Schadsoftware, ein sogenannter Infostealer, kopiert in Sekunden, was der Browser gespeichert hat: Passwörter — und die Sitzungs-Cookies.

  2. Die Daten stehen zum Verkauf

    Kurz darauf liegt das Paket auf einem Darknet-Marktplatz. Es kostet ein paar Dollar.

  3. 24–48Stunden Das Zeitfenster

    So lange dauert es in der Regel, bis ein Käufer die Daten benutzt. Darin setzen wir an: Ein neuer Log zu Ihrer Domain erreicht uns in Echtzeit, und wir melden ihn sofort, im besten Fall, solange Sie den Angriff noch abwehren können.

  4. Zugriff ohne zweiten Faktor

    Mit dem Sitzungs-Cookie übernimmt der Angreifer eine Sitzung, die schon angemeldet ist, solange sie gilt. Die Zwei-Faktor-Abfrage kommt gar nicht.

  5. Vom Konto ins Firmennetz

    Vom Microsoft-Konto über das Active Directory zu E-Mail, Dateien und Servern. Oder direkt über Citrix oder VPN ins Firmennetz.

  6. Ransomware

    Häufig werden Ihre Daten zuerst kopiert, dann wird alles verschlüsselt.

Schaden 1: Alles ist verschlüsselt

Der Betrieb steht still, bis die Systeme wiederhergestellt sind. Ein gutes Backup hilft hier — nach Tagen.

Ein Backup hilft
Schaden 2: Ihre Kundendaten sind im Netz

Kundendaten, Verträge, Lohnlisten — kopiert, bevor verschlüsselt wurde, und danach veröffentlicht oder verkauft. Dagegen hilft kein Backup: Meldepflichten, Vertrauensverlust und Haftung können folgen.

Kein Backup hilft

«Ich habe doch ein gutes Backup — für mich ist Ransomware nicht kritisch.»

Das Backup bringt die Systeme zurück. Die Daten, die vorher kopiert wurden, bringt es nicht zurück — und die sind häufig der grössere Schaden.

Was wir in diesem Fenster tun
  1. Neue Stealer-Logs zu Ihren Domains erreichen uns in Echtzeit; die übrigen Datenbestände, die wir prüfen, gleichen wir täglich ab, nicht nur einmal im Monat.
  2. Taucht zu Ihrer Firma ein neuer hoher oder kritischer Fund auf, melden wir uns sofort: per E-Mail und, wenn eingerichtet, als Nachricht aufs Telefon. Alles andere bündelt der Wochenbericht.
  3. Sie ersetzen das Passwort, widerrufen danach die Sitzungen des Kontos und bereinigen das Gerät; ab Corporate übernimmt die Anwendung bei reinen Cloud-Konten die ersten zwei Schritte über einen Notfallzugang, den Sie einrichten. So wird der gestohlene Zugang wertlos, bevor ihn jemand benutzt.

Darum ist der erste Scan nur der Anfang. Der Wert entsteht an jedem Tag danach.