digitize AG (Dr. Grass-Strasse 12, 9490 Vaduz, Fürstentum Liechtenstein) betreibt den DarkWeb Scanner. Der Dienst durchsucht öffentlich und nicht öffentlich zugängliche Quellen für Datenlecks nach Domains, E-Mail-Adressen und weiteren vom Kunden angegebenen Objekten und meldet Treffer.
Der Dienst wird nach bestem Wissen und Können erbracht (Best Effort). Ein bestimmter Erfolg wird ausdrücklich nicht geschuldet. Insbesondere gilt:
Verantwortlich ist digitize AG. Verarbeitet werden Bestands- und Kontaktdaten, Abrechnungsdaten sowie die vom Kunden zur Überwachung angegebenen Objekte und die dazu gefundenen Treffer. Zwecke sind die Erbringung des Dienstes, die Vertragsabwicklung einschliesslich Rechnungsstellung, die Betriebssicherheit und die Erfüllung gesetzlicher Pflichten. Rechtsgrundlagen sind die Vertragserfüllung, die Einwilligung für die Überwachung privater Adressen sowie berechtigte Interessen an einem sicheren Betrieb. Zur Abfrage werden Domains und Adressen an die eingesetzten Datenquellen übermittelt; Rechnungsdaten werden im Rahmen der Aufbewahrungspflichten gespeichert. Betroffene haben die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch und Datenübertragbarkeit; eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Anfragen an info@digitize.eu.
Die Vergütung richtet sich nach dem gewählten Tarif gemäss der Preisliste; jede überwachte Mailadresse ausserhalb der eigenen Domains kostet zusätzlich CHF 20 pro Monat. Sie ist zahlbar nach Rechnungsstellung innert der auf der Rechnung genannten Frist. Die Rechnung wird monatlich automatisch erstellt. Preisänderungen werden mindestens einen Monat im Voraus angekündigt.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten auf das Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Nach Vertragsende endet die Überwachung; die überwachten Objekte und die zugehörigen Treffer bleiben gespeichert und gesperrt, bis der Kunde ihre Löschung verlangt (Rechte nach Ziffer 5). Rechnungs- und Protokolldaten bleiben im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten erhalten.
Der Betreiber haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf die in den letzten zwölf Monaten für den Dienst bezahlte Vergütung. Nicht gehaftet wird für Schäden aus Datenlecks selbst, für nicht oder verspätet erkannte Vorfälle, für Ausfälle oder Fehler der genutzten Datenquellen sowie für entgangenen Gewinn und Folgeschäden. Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.
Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Wartungsarbeiten, Ausfälle bei Datenquellen und höhere Gewalt können den Dienst vorübergehend einschränken.
Diese Bedingungen können angepasst werden. Eine neue Fassung gilt für neue Kunden ab ihrer Veröffentlichung. Soll sie auch für bestehende Kunden gelten, wird deren Zustimmung beim nächsten Anmelden eingeholt; widerspricht der Kunde, endet der Vertrag auf das Ende des laufenden Monats.
Es gilt liechtensteinisches Recht unter Ausschluss der Kollisionsnormen. Gerichtsstand ist Vaduz, soweit nicht zwingende Vorschriften etwas anderes vorsehen.